Beratung im Rahmes des Programms „Bleibeperspektiven in Köln“
Das kommunale Programm „Bleibeperspektiven in Köln“, das 2018 aus einer Initiative des Kölner Flüchtlingsrat e. V., Rom e. V. und des Kölner Runden Tisches für Integration entstanden ist, unterstützt geduldete Menschen dabei, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten eine Perspektive für einen gesicherten Aufenthalt zu entwickeln. Es verbindet die Zuständigkeit des Ausländeramtes mit der Beratung und Begleitung durch unabhängige Kölner Beratungsstellen, darunter den Kölner Flüchtlingsrat e. V.
Ziel und Zielgruppe
Das Programm soll dazu beitragen, sichere Aufenthaltsperspektiven zu entwickeln, Langzeitduldungen abzubauen oder zu vermeiden und die soziale und wirtschaftliche Integration von Menschen, die in Köln leben, zu unterstützen.
Es richtet sich insbesondere an langzeitgeduldete Menschen sowie an Geduldete, bei denen eine Rückführung langfristig unverschuldet unmöglich ist. Über die Aufnahme in das Programm entscheidet alleine das Ausländeramt der Stadt Köln.
Wobei helfen die Beratungsstellen?
Die unabhängigen Beratungsstellen unterstützen die Teilnehmenden individuell und häufig über einen längeren Zeitraum. Schwerpunkte sind unter anderem:
Zum Programm gehören außerdem der Austausch mit dem Ausländeramt und weiteren Netzwerkpartnern sowie die Dokumentation von Beratungserfahrungen, um Schwierigkeiten bei der Anwendung der gesetzlichen Regelungen sichtbar zu machen und Verfahren weiterzuentwickeln.
Anfragen für einen Beratungstermin richten Sie bitte an beratungkoeln@koelner-fluechtlingsrat.de.

Bereichsleitung:
Elena Spiekermann
spiekermann[at]koelner-fluechtlingsrat.de
Kontakt:
Hohenzollering 89-93
50672 Köln
Das Büro ist barrierefrei.
Die nächstgelegenen Haltestellen des ÖPNV sind die Haltestellen Friesenplatz (Linie 3, 4, 5, 12 und 15), Christopherstraße/Mediapark (Linie 12 und 15), Hans-Böckler-Platz (Linie 3, 4 und 5) und Köln Bahnhof West (Regionalverkehr). Von dort ist es jeweils ca. 5 Minuten zu Fuß.